Englischer Garten

Münchens berühmter Park

Die “Englischer Garten – Tour ” zeigt Dir vom Monopteros über den Eisbach, chinesischen Turm, Kleinhesseloher See, Teehaus bis hin zu den Surfern an der Prinzregentenstrasse alles, was den Park so sehens- und liebenswert macht.

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Routenbeschreibung Englischer Garten

Am besten startet Ihr mit der U3 oder U6 am Marienplatz und verlasst die U-Bahn wieder an der Station Universität. Nehmt dort den Ausgang “Professor-Huber-Platz” und biegt hinter dem Brunnen in die Veterinärstrasse ein. Jetzt einfach gerade aus und Ihr seid in nur 5 min am Ziel.

Der Englische Garten ist mit seinen 375 Hektar eine der größten Parkanlagen der Welt und bietet mit 78 km befestigten Wegen ausreichend Gelegenheit zum Spazieren, Joggen oder Radfahren.

Friedrich Ludwig von Sckell nahm sich bei der Gestaltung des Parks die englischen Landschaftsgärten zum Vorbild und gab damit dem Park seinen einprägsamen Namen.

Waren in früheren Zeiten die Parkanlagen dem Adel vorbehalten, so gehörte der Englische Garten zu den ersten Parkanlagen, die von jedem betreten werden durften. Heute zählt der Park, der übrigens zu den größten innerstädtischen der Welt gehört, rund 3,5 Millionen Besucher jährlich.

Durch den Isarring, einer vierspurigen Teilstrecke des sogenannten Münchner Ringes, wird der Garten in einen Süd- und in einen Nordteil unterteilt. Nach neuesten Planungen soll der Isarring in einen Tunnel verlegt und somit die diese beiden Teile des Gartens wieder zusammengeführt werden.

Am 13. August 1789 ordnete Kurfürst Karl Theodor an, das Gebiet östlich der Münchner Militärgärten in einen Volkspark umzuwandeln. Dieses Datum gilt heute gemeinhin als eigentlicher Gründungstag des Englischen Gartens in seiner heutigen Form. Es handelte sich um die erste Anlage dieser Art in Europa. Die Ausführung des Gartens oblag dem Hofgärtner Sckell, während die Gesamtverantwortung bei dem bayrischen Kriegsminister Benjamin Thompson, dem späteren Reichsgraf von Rumford verblieb.

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Neben dem üppigen Grün zeichnet sich der Englische Garten durch seine Gewässer aus.

Am Südende des Englischen Gartens treten der Schwabinger Bach und der Eisbach in den Park ein, vereinigen sich und fließen dann wieder getrennt weiter. Vom Eisbach zweigt der Oberstjägermeisterbach ab, so dass ein Großteil des Englischen Gartens von drei etwa parallel verlaufenden Bächen durchzogen wird.

Unmittelbar südlich des Isarrings, der den Nordteil vom südlichen Teil des Englischen Gartens trennt, liegt der im Jahr 1803 angelegte und 8,64 Hektar große Kleinhesseloher See mit dem Seehaus, einem traumhaft schön gelegenen Biergarten.

Das dritte gestaltende Element neben der Bepflanzung und den Gewässern sind die Bauwerke im Englischen Garten.

Das Rumfordhaus, auch Rumfordschlössl  ist ein klassizistisches Gebäude im Südwesten des Gartens und wurde nach dem Reichsgrafen von Rumford, Sir Benjamin Thompson, benannt.

Es wurde zuerst als Offizierskasino und später für höfische Zwecke genutzt. Der Spiegelsaal war Ort glanzvoller Abendessen mit bis 150 Gästen.

Heute ist es unter dem Namen „Natur- und Kulturtreff“ bekannt.

Das wohl bekannteste Gebäude im Englischen Garten ist der Chinesische Turm

Vorbild für den Chinesischen Turm war die doppelt so hohe „Große Pagode“ im königlichen Schlossgarten Kew Gardens in London, die sich an einer Majolikapagode in den Gärten eines chinesischen Kaisers orientierte.

Am Chinesischen Turm befindet sich der mit 7.000 Sitzplätzen zweitgrößte Biergarten Münchens. In der Adventszeit wird hier ein kleiner Christkindlmarkt abgehalten und seit 1989 findet hier wieder jedes Jahr der Kocherlball statt.

Nahe dem Chinesischen Turm steht ein beliebtes Kinderkarussell im Stil der Biedermeierzeit, das bei schönem Wetter geöffnet ist.

Eines er wohl meistfotografierten Motive Münchens ist der Monopteros.

1831 wurde der Beschluss zum Bau eines Rundtempels, eines Monopteros, gefasst, ein Jahr später mit den Arbeiten begonnen. Der etwa 16 Meter hohe Rundtempel im klassizistisch-griechischen Stil wurde nach einem Entwurf von Leo von Klenze aus Kelheimer Kalkstein errichtet. Der Hügel des Monopteros entwickelte sich in den 1960er-Jahren zum Treffpunkt von Alternativen, Kleinkünstlern, Hippies und „Gammlern“.

Dennoch dauerte es noch bis 1982, bis die Stadtverwaltung die Nutzung des Parks durch nackt Sonnenbadende genehmigte. Die offiziell genehmigte Freikörperkultur erregte bei Einheimischen und Touristen Aufsehen und trug mit dazu bei, den Englischen Garten als symbolischen Ort der Weltoffenheit Münchens weltweit bekannt werden zu lassen

Anlässlich der Olympischen Sommerspiele 1972 in München und der seitdem bestehenden Städtepartnerschaft mit der japanischen Stadt Sapporo, wurden am Südende des Englischen Gartens auf einer kleinen Insel ein japanisches Teehaus und ein japanischer Garten erschaffen.

Im Teehaus findet regelmäßig die traditionelle japanische Teezeremonie statt. Alljährlich am dritten Sonntag im Juli wird ein „Japanfest“ abgehalten.

In unmittelbarer Nähe zum Teehaus befindet sich die berühmte Eisbachwelle.

Hier trifft sich das ganze Jahr über die Surferszene. Ins Wasser wagen sollten sich hier allerdings nur absolute Profis, Baden und Schwimmen ist hier streng verboten. Den besten Platz zum Zuschauen findet ihr in der Prinzregentenstrasse, direkt neben dem Haus der Kunst.

Hier geht unsere heutige Tour zu Ende.

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Essen und Trinken im Englischen Garten
Köche

Biergärten

  • Aumeister
    Im Nordteil gelegen, am Ein- bzw. Ausgang des Englischen Gartens
    ___________________________________________
  • Hirschau
    kleiner, aber feiner Biergarten mit Live-Jazzmusik
    ___________________________________________
  • Chinesischer Turm
    der zweitgrößte in München. Hier trifft sich die Welt
    ___________________________________________
  • Seehaus
    Sicherlich einer der schönsten Biergarten. Klein, aber fein, mit toller Lage am
    Kleinhesseloher See

Map der Sehenswürdigkeiten

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