Museum München – Route

Münchens intellektuelles Zentrum

Die “Museum München – Route” führt uns ins Kunstareal, vom Karolinenplatz zum Lenbachhaus, zu den Pinakotheken, dem Museum Brandhorst, dem Museum für ägyptische Kunst und endet im Studentenviertel.

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Routenbeschreibung Museum München – Tour

Mit seinen zahlreichen Sehenswürdigkeiten und Kunst- und Gemäldesammlungen bildet das Kunstareal das intellektuelle Herz Münchens. Zum Abschluss der Tour gönnen wir uns noch einen kleinen Spaziergang durch das belebte Universitätsviertel. Wir beginnen unsere Tour am Odeonsplatz.

Vom Odeonsplatz aus geht Ihr zu Fuß und immer geradeaus durch die Briennerstrasse. Schon bald erkennt Ihr den Obelisken am Karolinenplatz.

Am 18. Oktober 1833, dem Jahrestag der Völkerschlacht bei Leipzig von 1813, wurde der Obelisk inmitten des Karolinenplatzes feierlich enthüllt. Bayern unterstützte die Napoleon-Gegner Russland, Österreich, Preußen, Schweden und England 1812 bis1813 mit über 30.000 Soldaten. Die Soldaten mussten die Bündnistreue mit Ihrem Leben bezahlen. Die Brienner Straße und die Barer Straße, die den Platz kreuzen, sind nach Orten von Schlachten der Befreiungskriege gegen Napoléon benannt.

Die Briennerstrasse weiter geradeaus kommt ihr unmittelbar zum Königsplatz.

Für mich ist er einer der schönsten Orte in München. Im Schnelldurchlauf geht es hier durch die klassisch-griechischen Baustile. Die Propyläen auf der Westseite des Platzes sind im dorischen Stil gehalten. Vom Karolinenplatz kommend, erkennt man als erstes den mächtigen Torbau. Rechts davon sehen wir die Glyptothek im ionischen und genau gegenüber die Antikensammlung im korinthischen Stil. Diese Griechenlandbegeisterung ist im wesentlichen auf den bayrischen Prinzen Otto der erste zurückzuführen. Der saß nämlich von 1832 bis 1862 auf dem griechischen Thron. Heute dominiert hier das moderne Lebensgefühl – Sonnenbaden, Kino im Freien und zahlreiche Konzerte prägen in den Sommermonaten das Bild des Platzes.

Wir gehen durch die Torbogen der Propyläen und erkennen rechts, ein wenig im Garten versteckt, das Lenbachhaus.

Das Lenbachhaus beherbergt unter anderem die weltweit größte Sammlung der “Blauen Reiter”. Dieser Künstlergruppe gehörten so bekannte Maler wie Franz Marc, Wassily Kandinsky, August Macke, Paul Klee oder Gabriele Münter an.

Gabriele Münter überließ 1957 an ihrem 80. Geburtstag dem Lenbachhaus 25 eigene Gemälde, 90 Ölbilder ihres Mannes Wassily Kandinsky, etwa 330 seiner Aquarelle und Zeichnungen, seine Skizzenbücher, Hinterglasbilder und Druckgrafiken und zahlreiche Arbeiten auf Papier. Daneben vermachte sie dem Lenbachhaus Werke von August Macke und Marianne von Werefkin.

Neben dieser großartigen Sammlung beherbergt das Lenbachhaus die Sammlung „19. Jahrhundert“. Ursprünglich zeigte die Galerie nämlich hauptsächlich Werke der Münchner Malerei aus dem 19. Jahrhundert und die deutsche Kunst des frühen 20. Jahrhunderts.

Die Sammlung „Neue Sachlichkeit“ widmet sich der Kunst nach dem Ersten Weltkrieg. Bei den Malern in den 20er und 30er Jahren überwiegt im Gegensatz zum vorausgegangenen Expressionismus, die nüchterne und realistische Darstellung.

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Essen und Trinken im Uni- und Museumsviertel
Köche

Meine Favoriten

  • Hans im Glück
    einer der besten Burger-Läden der Stadt

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  • Die Cafés in den Museen sind ausnahmslos zu empfehlen,
    meist mit schöner Terrasse und angenehmem Ambiente

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  • Café Vorhoelzer
    Im Gebäude der technischen Universität.
    Mit dem Aufzug hoch aufs Dach. Nicht ganz leicht zu finden,
    aber die Aussicht auf der Dachterrasse ist es allemal wert.

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  • Café Puck
    Ein beliebter Treffpunkt in der Türkenstrasse.
    Super Frühstück. Sonntags unbedingt reservieren.

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  • Ballabeni Eiscrème
    Wer Lust auf das beste Eis der Stadt hat, kommt an Ballabeni nicht vorbei.
    Ihr erkennt den kleinen Eiskiosk an der langen Schlange vor der Tür.

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  • Max-Emanuel Brauerei
    eine grüne Oase in der Maxvorstadt

Map der Sehenswürdigkeiten

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