Auer Dult

Münchens Kleinod am Mariahilf-Platz

Wo München noch ein Dorf ist…

Was ist eigentlich eine Dult? Im Mittelalter wurde ein Feiertag oder Festtag Tuld genannt, im bayrischen war es gar ein Volksfest.

Eine Dult ist nicht zu verwechseln mit einer Kirchweih, die viel religiöser geprägt ist. Die wohl berühmteste ist die Auer Dult in München.

Sie findet dreimal jährlich und für genau 9 Tage auf dem Mariahilf-Platz statt.

Am Samstag vor dem 1. Mai startet die Mai-Dult, die Jakobi-Dult in der Mitte des Jahres und zwar am Samstag nach dem 25. Juli und zu guter Letzt im Herbst die Kirchweihdult am dritten Sonntag im Oktober.

Wie beliebt die Auer Dult im nun wahrlich an Festen nicht armen München ist, zeigen die rund 300.000 Besucher pro Jahr

Die Jakobidult fand erstmals 1310, damals noch am Anger, statt. Nach einem kurzen Zwischenstopp in der Kaufinger- und Neuhauserstrasse, hat sie 1796 ihren heutigen Platz gefunden.

Die Dult zweigeteilt. Da gibt es zum Einen den Markt mit Kunst, Antiquitäten und Gebrauchsgegenständen – apropos Gebrauchsgegenstände, hättet ihr gedacht, dass die Auer Dult der größte Geschirrmarkt Europas ist? –

Und das Volksfest mit seinen nostalgischen Fahrgeschäften Kettenkarussell, Kinderkarussells, eine Schiffschaukel, das Russenrad und die unvermeidlichen Schießbuden.

Das Russenrad ist übrigens ein kleines Riesenrad, dass seit 1925 von der Familie Koppenhöfer auf der Dult betrieben wird. Ein Muss für jeden meiner Dultbesuche.
Mittlerweile sind es annähernd 300 Standlbetreiber, Schausteller und Gastronomen die der Auer Dult ihr einzigartiges Flair verleihen.

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