Tollwood

Impressionen vom Sommer-Tollwood

“Tollwood, ein Forum für Kultur und Umweltaktivitäten”

So beschreibt sich die Tollwood GmbH selbst und das ist sicherlich auch richtig. Aber für die Münchner ist Tollwood in erster Linie ein riesiger Kunstgewerbemarkt, ein kulinarischer Treffpunkt, ein Strassenfest und Theater – und Musikfestival.

Bei der Kulinarik steht alles im Zeichen von BIO. Bio-Eis, Bio-Pfannkuchen, Bio-Bier, nichts was gegessen und getrunken werden kann wird vom Bio-Siegel verschont. Wenn man den Ausstellern glauben schenken darf, wird das alles aufs strengste überwacht und wer sich nicht dran hält, verliert ganz schnell seinen heißbegehrten Standplatz.

Um sowohl den Umweltaktivitäten als auch der Festivalphilosophie gerecht zu werden, hat Tollwood einen Profit-Zweig und einen Nonprofit-Zweig etabliert, wobei das eine das andere querfinanziert.

Das Geburtsjahr des Sommerfestivals datiert auf 1988 und es befindet sich seitdem auf einer ungenutzten Freifläche des südlichen Olympiaparks. Seit 1992 gibt es zudem das Winterfestival, mit im Prinzip gleichem Spektrum, wobei die meisten Stände in riesigen Zelten untergebracht sind. Seit dem Jahr 2000 findet das Wintertollwood auf der Theresienwiese und damit fast im Stadtzentrum statt.

Zitat Tollwood: “Von Anbeginn ist das Festival darauf ausgerichtet, Spiegelbild einer multikulturellen Gesellschaft zu sein. Deswegen sind Toleranz, Internationalität und Offenheit die Grundpfeiler eines jeden Festivals. Dies spiegelt sich auf allen Ebenen wider, in der Programmatik ebenso wie in der Struktur des „Marktes der Ideen“ oder in der Auswahl der gastronomischen Angebote.”

Das klingt anspruchsvoll, aber ich besuche seit 1998 jedes Jahr mit großer Freude beide “Tollwoods” und bestätige gerne, dass die Veranstalter diesem Anspruch  gerecht werden. Dazu gehört auch, dass Kultur für alle da sein soll, weshalb auf jedem Festival mehr als 80 Prozent aller Veranstaltungen bei freiem Eintritt stattfinden.

Auf der Bühne standen bisher unter anderem Miriam Makeba, Lou Reed, Kris Kristofferson, Milow, Amy Macdonald, Angelo Branduardi, Hubert von Goisern, Hans Söllner, Hannes Wader, Konstantin Wecker, Gary Moore, Joan Baez, Wolfgang Ambros, Marianne Faithfull, Manfred Mann, Nena, Jethro Tull, Foreigner, Toto, BAP, Emerson, Lake and Palmer und als diesjähriger Top-Act Sting. Diese Auftritte gehören zwar nicht zur Kategorie kostenlos, waren aber immer ihr Geld wert.

#tollwoodsommerfestival

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